Kategorie-Archiv: Allgemein

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“SUBLIM” im Anflug!

Das neue Album “SUBLIM” steht in den Startlöchern und wird am 20.10.2017 das Licht der Musikwelt erblicken. Sieben Jahre habe ich darauf hingearbeitet meine Musik komplett selbst zu produzieren und nun ist es soweit. Das gute Stück wird in allen bekannten Stores (Amazon, iTunes, Spotify etc.) verfügbar sein und mit 12 vollwertigen Tracks auf euch warten. Zudem wird es eine limitierte CD-Pressung geben!

Hier kannst du die Digitalversion bei Amazon vorbestellen: http://amzn.to/2y2LLzZ

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Glaube & Staub

Hier kommt das Video zum Titeltrack meiner neuen “Glaube & Staub”-EP, die am 10.3.17 erscheinen wird.

Ein Riesendank geht raus an meinen Brudi Jakob Fahr, ohne den das ganze Projekt niemals möglich gewesen wäre.

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Wer denkt, ist nicht wütend.

“Wer denkt, ist nicht wütend.”

Diese Aussage stammt von Theodor W. Adorno, seines Zeichens Philosoph, Soziologie, Musik- und Kulturkritiker sowie Mitglied der sogenannten Frankfurter Schule.

Wenn ich mir die aktuelle Lage unserer Welt so ansehe, dann rumort in mir schon seit geraumer Zeit ein Gefühl, welches von tiefster Trauer sowie Unverständnis durchtränkt ist. “Der Verrat an der Menschlichkeit” wäre wohl ein passender Buchtitel, wenn ich mich dazu entschließen würde einen Bestseller schreiben zu wollen. Doch was ich viel lieber will, ist zu denken. Denn was steht denn hinter diesem trivial klingenden Satz Adornos? “Wer denkt, der ist nicht wütend.” Anders herum: Wer wütend ist, der denkt nicht? Die Frage ist: Was heißt für uns eigentlich “denken”? Im Grunde denken wir ja die ganze Zeit. Wir denken an den nächsten Kaffee, Toilettengang oder an die neuen Sneaker, die wir unbedingten haben möchten. Wir denken, weil wir etwas besitzen, was uns von der Tierwelt massiv unterscheidet: den Verstand. Ein unfassbares Privileg. Eine Möglichkeit das wahrgenomme in stetiger Unmittelbarkeit unseres Seins zu begreifen und zu reflektieren. All unsere Erkenntnis über diese so wunderbare Welt entspringt aus ihm und nichts scheint wertvoller als ein bewusster Umgang mit dieser Gabe. Wir können so ewtas wie Sinn in dem was wir sagen, tun oder fühlen, erkennen. Der Verstand kann als eine Art kritische innere Instanz fungieren, welche unsere Worte und Taten in stetiger Selbstreflektion kontrolliert. Immanuel Kant sagte einst: “Habe Mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.” Ich denke dieses Zitat bringt es auf den Punkt. Wir müssen beginnen unseren Verstand als wertvoll zu betrachten, aufhören ihn mit den abermillionen Tonnen an medialem Bullshit vollzuschütten und den Mut aufbringen, ihn bewusst zu benutzen. Wer dies nämlich nicht tut, der macht es sich zwar einfach und lebt mit Sicherheit ein bequemes Leben, jedoch bleibt dann jene geheuchelte Kritik an den “Scheiss Politikern” oder der “Lügenpresse” nicht mehr als eine Realsatire. Denn wer wütend auf andere zeigt, der hat zu selten auf sich selbst gezeigt. Wer mit wut-und hassumhüllten Augen, hilfeersuchende Menschen aus fremden Kulturen, betrachtet, der hat weder Mut sich seines eigenen Verstandes zu bedienen, noch die Courage, jene Mauern, welche mit Steinen aus Furcht vor dem Unbekannten erbaut wurden, einzureißen.

Peace.